Presse- und Informationsservice

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Aktuelles

23.06.2017 14:10

Jetzt soll der Gruppensieg her

Der deutsche Bundestrainer Joachim Löw ist höchst angetan von seiner jungen Nationalmannschaft.
23.06.2017 14:10

Merkel mit Orden ausgezeichnet

Die Bundeskanzlerin erhält den höchsten litauischen Orden für ihre verantwortungsvolle Führungsrolle.
23.06.2017 14:10

Kein Tunnel ohne Herrenknecht

Firmengründer Martin Herrenknecht wird 75. Seinen Heimatort hat er zum Sitz eines Weltkonzerns gemacht.
23.06.2017 14:10

Ein Amerikaner für die Elphi

Ab Sommer 2019 wird Alan Gilbert das NDR Elbphilharmonie Orchester als Chefdirigent leiten.
23.06.2017 14:10

Lebenserwartung noch höher?

Kinder in Deutschland könnten steinalt werden - so das Statistische Bundesamt in einer neuen Studie.

Newsfeed

22.06.2017 22:01

Leben ohne Müll

Freitag, Juni 23, 2017 - 00:01
Keine Plastikverpackungen, keine Coffee-to-go-Becher: Leben ohne Müll zu produzieren ist schwierig, aber möglich. Zwei Familien machen es vor und geben einfache Tipps.

Deutschland. Ein Leben ohne Müll – ist das eine Utopie? In Zeiten von Internet-Versandhandel, Coffee-to-go-Gewohnheiten und Plastikverpackungen klingt sie zumindest sehr weit entfernt. Mehr als 600 Kilogramm Abfall produziert jeder Einwohner von Deutschland pro Jahr. Damit liegt die Abfallmenge deutlich über dem EU-Durchschnitt von rund 474 Kilogramm je Einwohner.

Gleichzeitig gibt es die Gegenbewegung, möglichst wenig Müll zu produzieren, beim Direktvermarkter einzukaufen, Stoffbeutel statt Plastiktüten zu verwenden und im Garten einen Komposthaufen aufzubauen. Der Zero-Waste-Trend hat sechs Regeln: Refuse, reduce, reuse, repair, recycle, rot – vermeiden, reduzieren, wiederverwerten, reparieren, recyceln, kompostieren.

Mit gutem Beispiel voran

Zwei Familien machen vor, wie es sogar mit Kindern gelingen kann, fast müllfrei durchs Leben zu kommen. „Von Zero Waste versprechen wir uns Zeitgewinn, mehr Lebensqualität, einen verbesserten CO2-Fußabdruck, stabilere Gesundheit und Geldersparnis“, sagt beispielsweise die „Zerowastefamilie“, eine Familie mit drei Kindern aus Bruckmühl in Bayern.

Auf ihrem Blog simplyzero.de berichtet eine Familie aus Köln von ihren Erfahrungen. So braucht Verena Klaus im Badezimmer beispielsweise nicht mehr als ein kleines Seifenstück aus Olivenöl, eine Zahnbürste aus Holz, Zahnpastapulver und Kokosöl zum Abschminken. Für Shampoo verrührt sie Roggenmehl mit lauwarmem Wasser, für Deodorant Natron, Speisestärke und Kokosöl, und für Lidschatten Zimt, Kakao und Kurkuma.

Drei Tipps für weniger Müll

  1. Gemüse nachwachsen lassen: Die Kartoffeln sind im Gemüsefach gekeimt, die Frühlingszwiebeln vertrocknet? Kein Fall für die Mülltonne. Frühlingszwiebeln treiben in einem Glas Wasser neu aus, Kartoffeln können zuerst in einem Topf und später im Garten zu großen und kräftigen Pflanzen mit vielen neuen Kartoffeln heranwachsen.
     
  2. Selbst kochen statt Essen bestellen: Die Nudeln in der Styroporverpackung, dazu Einmalbesteck und Einmalservietten – Essen vom Lieferservice produziert jede Menge Müll. Besser ist es, die Nudeln selbst zu kaufen und mit frischen Tomaten vom Markt oder Balkon, frischen Kräutern und Gewürzen zu garnieren. Schmeckt auch viel besser! Wenn es gar nicht anders geht, ist es besser im Restaurant zu essen, als sich das Essen liefern zu lassen.
     
  3.  Unverpackt einkaufen: In vielen großen Städten gibt es inzwischen Geschäfte, die Lebensmittel ohne Verpackung verkaufen. Käse, Reis und Joghurt werden einfach in mitgebrachte Mehrwegbehälter gefüllt.

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